01. 12. 2004
22.27 Uhr
Ein neues Format taucht auf:
Das Post-Kuratorium
02. 12. 2004
21.48 Uhr
Fritz anwenden (Versuch 12)
5. Öffentliche Arbeitssitzung zum Tribunal-Projekt mit Karl Bruckschwaiger, Katherina Zakravsky, den Fritzpunkten und Rosemarie Pilz als Zuschauerin
Zwei gegeneinander gewandte Sitzreihen stehen diagonal im Raum. Am einen Ende Karl Bruckschwaiger, frei beweglich, die ganze Sitzung stumm mit der Videokamera dokumentierend. Die Fritzpunkte, Katherina Zakravsky und Rosemarie Pilz sitzen verteilt in den Reihen zwischem dem Publikum. Vorbereitet sind je drei frei assozierte Erzählungen, Anmerkungen, Feststellungen mit fixierter Sprechhaltung zu den Themen Einschluß/Ausschluß , Grenze/Grenzfall , Innen/Außen , mit denen, ineinander verschnitten, je ein anderer Mitarbeiter angesprochen wird. Das Publikum mischt sich manchmal mit ein. Als Abschluß folgt, die Sitzreihen verlassend, eine Memorierungsübung der Fritzpunkte mit einem Marianne Fritz-Text (S.62/63). Und, wer weiss noch, wie wurde "denn wie sollte das Nichtsehen sein Nichtsehen vor der Vergänglichkeit .... retten " verwendet? Aus der in Raum und Erzählhaltung sehr klaren Form dieses Versuchs resultiert: Kein Hybrid. Hoher Genußfaktor. Was zeigt das Video?
22.04 Uhr
Assoziationsmaterial zu Innen/Außen, Einschluß/Ausschluß:
Ein Beispiel:
Zaunarten im Überblick
Der Gestaltungsmöglichkeiten für die Einfriedung des Privatgrundstücks gibt es viele. Bei der Einzäunung sollte man sich jedoch für eine Variante entscheiden, die landestypisch ist. Es gibt drei Hauptvarianten: den Holzzaun, den Maschendrahtzaun und den Metallzaun.
I Holzzäune
Holzzäune sind die weitaus gebräuchlichste und optisch auch die schönste Variante. Man unterscheidet hierbei mehrere Typen:
a. Der Jägerzaun ist die oft gesehene Einfriedung für Einfamilienhäuser oder Siedlungen. Der Zaun besteht aus sich kreuzenden Halbrundprofilplatten und wird aus diesem Grund oft Scheren- oder Kreuzzaun genannt.
b. Der Lattenzaun besteht aus geschnittenen oder gehobelten senkrecht stehenden Latten, wobei der Lattenquerschnitt rechteckig voll oder rohrförmig ist. Die senkrechten Latten sind vor zwei waagerechten Trägern befestigt.
c. Der Staketenzaun weist ebenfalls eine senkrechte Brettlattung auf. Der Staketenquerschnitt ist voll, rohrförmig oder quadratisch, das obere Ende ist abgeschrägt. Die Staketen werden zwischen dem oberen und dem unteren Träger befestigt.
d. Der Palisadenzaun besteht aus senkrecht stehenden Lanzen, die einzelnen Palisaden sind vor zwei waagerechten Trägern befestigt. Der Querschnitt ist rund voll oder rohrförmig, glatt oder gewellt. Rohrförmige Palisaden sind oben mit Spitzen verschlossen.
e. Der Flechtzaun hat waagerechte oder senkrechte biegsame Brettprofile und zählt zu den "lebendigen" Zäunen. Wenn die Weidenruten austreiben und grün werden, verwachsen sie miteinander und bilden so im Laufe der Zeit einen natürlichen Sichtschutzzaun. Besonders beim Flechtzaun kann man sich sein eigenes kleines Kunstwerk schaffen und der Phantasie freien Lauf lassen.
f. Beim Bohlenzaun sind die Latten einseitig oder doppelseitig in versetzter senkrechter oder waagerechter Anordnung. Ein direkter Durchblick wird somit verhindert.
g. Der Sichtschutzzaun bzw. die Lärmschutzwand sollen, wie der Name bereits sagt, Sicht-, Lärm- und Windschutz bieten. Die Verwendung ist vielfältig und sehr gut kombinierbar mit beispielsweise der Pergola oder dem Carport.
II Maschendrahtzäune / Diagonaldrahtgeflechtzäune
Der Maschendrahtzaun ist vermutlich die preiswerteste und auch die pflegeleichteste Lösung. Das Aufbauen bringt keine größeren Probleme mit sich und in Kombination mit herrlich grünen und blühenden Rankpflanzen bietet er optimalen Sichtschutz vor den neugierigen Augen des Nachbarn. Die Pflanzen schmücken nicht nur jeden Zaun sondern wirken auch auf den Betrachter lebendig. Einjährige Pflanzen wie die Prunkwinde, die Glockenrebe oder verschiedene Wickenarten umschmeicheln den Zaun mit einer herrlichen Blütenpracht. Immergrüner Efeu bietet dagegen Vögeln, Insekten und Kleinsäugern Unterschlupf. Damit der Zaun stabil und sicher ist, sollten Sie auf den richtigen Pfostendurchmesser, die Maschenweite des Geflechts und die Drahtstärke achten. Das Material ist feuerverzinkt und kunststoffummantelt. Soll der Zaun den Garten auch vor Kaninchen schützen, sollte er in den Boden eingegraben werden.
III Metallzäune / Gittermattenzäune
Metallzäune gibt es aus Stahl und Aluminium. Die Stäbe können voll, rechteckig oder quadratisch sein, ebenso wie gedreht, geschwungen, zu Ornamenten und Zierformen verwunden - der Gestaltungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Bei Metallzäunen sollte man den Korrosionsschutz durch Verzinkung, Anstrich oder Kunststoffummantelung nicht vergessen.
Zu finden unter: www.baumarkt.de/b_markt/fr_info/zaeune.html
22.10 Uhr
Noch ein Beispiel:
Hopse, Hüpfspiel
Der Ursprung dieses Spieles liegt vermutlich in vorrömischer Zeit. Möglich, dass es zunächst gar kein Kinderspiel war, sondern eine kultische Bedeutung hatte. Darauf weisen nach Ansicht von Wissenschaftlern auch die Namen Himmel und Hölle hin und auch der Name Tempelhüpfen, unter dem das Spiel an vielen Orten bekannt ist. Spielregel: Der Spieler wirft einen flachen Stein oder einen Scherben in das Feld 1. Dann hüpft er auf einem Bein auf das Feld 1 und versucht dabei den Stein mit dem Fuß in das Feld 2 zu schubsen. Vom Feld 2 gelangt er auf die gleiche Weise auf das Feld 3 und von dort hüpft er so auf die Felder 4 und 5 , dass das linke Bein auf dem Feld 4, das rechte Bein auf dem Feld 5 steht. Dabei muß der Stein mit einem Fuß in das Feld 6 geschubst werden, auf das wieder nur mit einem Bein gehüpft wird. Vom Feld 6 muß der Stein direkt in den Himmel gestoßen werden. Das Feld 7, die Hölle, muß übersprungen werden, in dem Himmel kann man mit beiden Beinen zugleich aufkommen. Im Himmel kann kurz Rast gemacht werden, dann wird wieder zurückgehüpft. Bei einem Fehler kommt der Nächste an die Reihe. Fehler sind: Wenn mit dem Fuß eine Linie berührt wird, der Stein nicht in dem vorgesehenen Feld landet oder wenn der Spieler die Hölle berührt. Auch hier sind natürlich Abweichungen und ganz andere Regeln möglich.
Zu finden unter:
www.dueppel.de/lexikon/kinderspiele.htm
03. 12. 2004
22.44 Uhr
Die Superamas
06. 12. 2004
18.13 Uhr
Vorschlag für das Tribunal -Projekt:
Das zeitgenössische Drehbuch des Falls, der im Tribunal behandelt wird, wird gemäß dem Ödipus -Stoff konstruiert (als Vergehensabfolge). Die wiedererkennbare Folie als Vorteil dieses Verfahrens.
oder:
Eine Reihe von Fällen so behandeln, als wäre es ein Fall. Nachdem die Nuancen der Fälle detailliert entwickelt worden und an der Zuordnung (Straftatbestandskonkurrenz/Rechtsgüterabwägung) gescheitert sind, folgt die Nichtzuständigkeitserklärung des Tribunals, aus der - selbstverständlich - entweder die Delegierung der Zuständigkeit an das Volk per Voting ("und jetzt müßen wir Sie dazu befragen") oder das Verweisen des Problems in die Weltliteratur resultiert.
07. 12. 2004
10.55 Uhr
KOMMENTAR
Lajos war König in Theben. Ihm sagte der Gott aus dem Mund der / Priester, sein Sohn werde gehen über ihn. Lajos, unwillig / Zu bezahlen den Preis der Geburt, die kostet das Leben / Riß von den Brüsten der Mutter das Neue, durchbohrte die Zehen ihm / Sorgsam, daß es nicht über ihn geh, und vernähte die dreifach / Gab es, daß der auf dem Tisch der Gebirge den Vögeln es ausleg / Einem Diener, dieses mein Fleisch wird mich nicht überwachsen / Und verbreitete so den Fuß, der ihn austrat, durch Vorsicht: / Dem geflügelten Hunger das Kind nicht gönnte der Diener / Gab in andere Hände zu retten in anderes Land es / Dort das hoch Geborene wuchs auf geschwollenen Füßen / Keiner hat meinen Gang, sein Makel sein Name, auf seinen / Füßen und andern seinen Gang ging das Schicksal, aufhaltsam / Jeder Schritt, unaufhaltsam der nächste , ein Schritt ging den andern / Seht das Gedicht von Ödipus, Lajos Sohn aus Jokaste / Unbekannt mit sich selber in Theben Tyrann durch Verdienst: er / Löste, weil Flucht vom verkrüppelten Fuß ihm versagt war, das Rätsel / Aufgestellt von der dreimal geborenen Sphinx über Theben / Gab dem Stein zu essen das Menschen essende Dreitier / Und der Mensch war die Lösung. Jahrlang in glücklicher Stadt drauf / Pflügte das Bett, in dem er gepflanzt war, der Glücksbringer glücklich / Länger als Glück ist Zeit, und länger als Unglück: im zehnten / Jahr aus Ungekanntem die Pest fiel über die Stadt her / Solang glücklich, Leiber zerbrach sie und andere Ordnung. / Und im Ring der Beherrschten, das neue Rätsel geschultert / Auf zu großem Fuß stand, umschrien vom Sterben der Stadt, der / Rätsellöser, warf seine Fragen ins Dunkel wie Netze: / Lügt der Bote, sein Ohr, zu den Priestern geschickt, Mund der Götter? / Sagt der Blinde die Wahrheit, der mit zehn Fingern auf ihn weist? / Aus dem Dunkel die Netze schnellen zurück, in den Maschen / Auf der eigenen Spur vom eigenen Schritt überholt: er. / Und sein Grund ist sein Gipfel: er hat die Zeit überrundet / In den Zirkel genommen, ich und kein Ende, sich selber. / In den Augenhöhlen begräbt er die Welt. Stand ein Baum hier? / Lebt Fleisch außer ihm? Keines, es gibt keine Bäume, mit Stimmen / Redet sein Ohr auf ihn ein, der Boden ist sein Gedanke / Schlamm oder Stein, den sein Fuß denkt, aus den Händen ihm manchmal / Wächst eine Wand, die Welt eine Warze, oder es pflanzt sein / Finger ihn fort im Verkehr mit der Luft, bis er auslöscht das Abbild / Mit der Hand. So lebt er, sein Grab, und kaut seine Toten. / Seht sein Beispiel, der aus blutigen Startlöchern aufbricht / In der Freiheit des Menschen zwischen den Zähnen des Menschen / Auf zu wenigen Füßen, mit Händen zu wenig den Raum greift.
Heiner Müller
09. 12. 2004
14.46 Uhr
Zum Tribunal :
Der juristisch Gebildete begeht eine Tat, die zwischen verschiedenen Tatbeständen laviert und sie aufhebt. Er stellt dem Rechtssystem eine Falle , zB. mit einer Geiselnahme oder Bombenlegung. Wenn sich der Täter bereits in der Hand der Exekutive befindet, das Opfer in seinem Versteck aber ohne Nahrung zwangsläufig verhungern muß, wird die Kluft geöffnet: Schmerzen des Einen (Täter) gegen das Leben des Andern (Entführungsopfer). In dieser Situation (Aufschubmoment!) der tragischen Wahl wird die ungeheure Frage nach der Legitimität von Folter virulent. Der Fall Jakob von Metzler/Wolfgang Daschner (Hamburg 2002) dient als Beispiel. Damit das Tribunal sich selbst zum Fall werden kann (vgl. 16.9.2004) scheint die in diesem Fall gegebene (scheinbare?) Unentscheidbarkeit der Frage nach Anwendung von Folter zur Informationserhaltung ideal.
12. 12. 2004
15.18 Uhr
Aber die Schuldfrage lassen wir heut beiseite; ja?
Eine Belangsendung
ORF - Kunstradio Ö1
Literatur als Radiokunst
Sonntag, 12.12.2004, 23.05
Text: Marianne Fritz
Sprecher und Sprecherinnen:
Fred Büchel Susanne Hahnl Anne Mertin
Pressetext entweder so :
Seit über zwei Jahren setzt sich das Projekt Fritzpunkt dem Experiment fortgesetzter «Aneignungen» von Marianne Fritz` legendärem Riesenwerk «Naturgemäss I» aus. Wo angesichts der Unendlichkeit des weiter wucherndes Textes keine Lektüre das letzte Wort haben kann, gestaltet sich deren Ver-Lautbarung im Medium Radio konsequenterweise als «Belangsendung». Gerade in der akustischen «mise en abyme» (Lacan) konturiert das Projekt Fritzpunkt, dass die Sprengung des landläufigen Erzählens eine Angelegenheit ist von hohem philosophischen und ästhetischen Belang.
(Christiane Zintzen, Kuratorin)
Oder so :
Nur keine Angst, naturgemäß können wir Ihnen keinen repräsentativen Ausschnitt aus dem genialen Werk der Marianne Fritz vorstellen.
Wir haben nämlich ein Sendungsbewußtsein.
Wir sind uns der Sendung bewußt.
Daher wissen wir:
"Literatur als Radiokunst" unterstellt die Literatur der Kunst.
So
wachsen,
drehen,
dringen,
stoßen wir
an das Rohrende
und
nichts
wird
splittern,
nichts
kracht,
nichts
wird zerstoßen.
Doch das Material,
das ewige Schäden zu fürchten hat,
ist und bleibt uneinsichtig.
Also doch die Beweise fehlen.
Immerhin:
Alles wird gut.
(Fritzpunkt, stellenweise nach Marianne Fritz)
Textmaterial für die Sendung (in dieser Reihenfolge):
S. 638 / 613 / 441-443 / 4742 / 544 / 109-110 / 871 aus Naturgemäß I und II von Marianne Fritz.
Thema : Folter
Grundtenor : "...alles andere ist die wahnhafte Vorstellung, selbst aus abgründiger Natur ließe sich ein Mensch formen...".
Statement des Fritzpunkts vor der Ausstrahlung der Belangsendung:
"Wir haben heute das Glück, sie quasi direkt über dieses Massenmedium ansprechen zu dürfen, um ihnen zu verlautbaren, daß der Suhrkamp-Verlag auf Grund der Ausstrahlung der Belangsendung Aber die Schuldfrage lassen wir heut beiseite; ja? die Herausgabe einer Volksausgabe von NATURGEMÄß I, II und III , der aktuellen Romantrilogie der österreichischen Autorin Marianne Fritz , in Erwägung ziehen könnte, ja sollte. Wir sehen es als unsere Pflicht, ja als deklarierten politischen Inhalt, Sie hiemit zur Subskription dieses Vorhabens zu ermutigen. Loggen Sie sich ein unter www.fritzpunkt.at. Danke."
16. 12. 2004
23.09 Uhr
Fritz anwenden (Versuch 13)
6. Öffentliche Arbeitssitzung zum Tribunal-Projekt mit Karl Bruckschwaiger, den Fritzpunkten, der abwesenden Katherina Zakravsky und Rosemarie Pilz als Zuschauerin
Aus der Notwendigkeit der Begriffsklärung von Folter (Abgrenzung zu Mißhandlung, Quälerei und sonstigen Herrlichkeiten) und der Bedingungen ihrer (vorgeblichen) Anwendbarkeit unter Notstand sbedingungen legt Karl Bruckschwaiger anhand eines Falles aus einem juristischen case book ein Seminar zur Notwehr an. Das Publikum sitzt mit ihm an einem großen Arbeitstisch, die drei Fritzpunkte an einem kleinen am anderen Raumende. Die Fritzpunkte unterbrechen das Seminar mehrmals willkürlich mit einer Glocke und lesen Foltetexte aus Naturgemäß II ein (S.4292 / 4358-4359 / 4584-4586 / 4658-4660). Der im Seminar behandelte Fall zum finalen Todesschuß , welcher als nicht menschenwürdewidrig bezeichnet wird, löst im Publikum mindestens Verwunderung aus. Eine emotionale Diskussion ist die Folge.
Auf in die Bibliotheken, Recherche Recherche!
19. 12. 2004
22.39 Uhr
Ob Rücksichtstheater oder Robustheitstheater: Auf jeden Fall geht`s um Stigmamanagement .
20. 12. 2004
12.27 Uhr
Wiens Universales Reform Theater, das Wurt , kooperiert mit dem Post-Kuratorium in der Verzweiflungslandschaft. Ab April 2005 in diesem Theater.
23. 12. 2004
16.29 Uhr
Eine Sammlung von Löschmethoden für den 3. Teil des Tribunals :
das schlagende Argument
ein Lied singen
Kampfschweigen
Kommentar
die höhnische Wiederholung
Übersetzung
Anrufung des Publikums
der persönliche Angriff
die Panikattacke
mediale Intervention
Stunt
romantische Ironie
Verstärkungsmethoden ?
27. 12. 2004
10.36 Uhr
Zum Abschluß des Tribunals über die Folter eine "aus der Rolle fallende" Verbrüderung als peinliche Befragung (Garderobenstreit) nur noch über Lautsprecher in den Simultandolmetschhörsaal übertragen (scheinbar ungewollt(e) Zeugenschaft produzierend).
29. 12. 2004
20.04 Uhr
Das Wort zum Jahreswechsel:
"...daß es eine Freude war, wie Ordnungs->elemente< schlußendlich Herr zu werden vermochten selbst >dieser Auflösung aller Ordnungen<, selbst >dieses Chaos< ließ >sich< zügeln, ließ >sich< in den Griff bekommen, sobald in >dieses Durcheinander von Bündel Mensch<, in >diesen unübersichtlichen Haufen von einander scheinbar schlagenden Eigenheiten< System gebracht wurde, ein System, das erlaubte, die Menschen des Landes systematisch zu [er]fassen, wogegen >deren Eigentümlichkeiten<, die >schwer klassifiziert< werden konnten, >die Reste eines Chaos< waren, >die<, im Laufe der Zeit, schon begradigt wurden, >so<lange begradigt, bis von >diesen Eigentümlichkeiten< keine Spur mehr vorhanden war, das Allgemeingültige ließ systematischen Schwund >des Eigentümlichen< erhoffen..."
Marianne Fritz Naturgemäß II , 1998