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02. 08. 2005
10.11 Uhr "Die den sagenhaften Schlüsselbund gewissenhaft verwalteten, selbstverständlich gewissenhaft, besassen den sagenhaften Schlüsselbund, das war logisch, zumal es den Besitzer bloß in schwer zugänglichen Regionen zu geben schien, falls es ihn anders tatsächlich gab, den Besitzer des sagenhaften Schlüsselbunds, gesichtet hatte ihn noch kein Mensch, außer Berichte, die von Menschen weitertransportiert, in Umlauf gebracht wurden, ließ sich vom Schlüsselbundbesitzer zusammenfassend in Erfahrung bringen, der Schlüsselbundbesitzer benutzt die Zugänge zum menschlichen Gehirn, erwischen läßt er sich dabei nicht, begrifflich läßt er sich verdichten, die restlichen Wesensmerkmale sind ihm anzudichten, inwiefern hie(r)bei seiner Mittäterschaft auf die Spur zu kommen ist, scheint er zu entscheiden, wie er entscheidet, sagt er nicht, durch nichts teilt er mit, ob das Entscheiden ein Wesensmerkmal von ihm ist, ob er ohne Erkennen zu Rande kommt, ob er mit dem Deutungsvermögen menschlicher Fassungskräfte was anfangen kann, was anfangen muß, ob sich die Berichterstattenden an ihm vergreifen, ob sich die Schlüsselbundbesitzerkundigen zurechtfinden in den Zugängen zum menschlichen Gehirn wie er, ob er auf das Sich-Zurecht-Finden, ob er auf das Sichzurechtfinden irgendeines Kundigen jemals zurückgreifen muß, ob er auf sowas wie 'Zurecht hab ich mich gefunden, was weiter?! Wie weiter?' jemals einzugehen beliebt, und wenn ja, wie, und wenn nein, warum nicht, ob ihm solche Gedankengänge überhaupt vertraut sind, ob ihm Gedankengänge überhaupt bekannter vorkommen als den Schlüsselbundbesitzerkundigen, ob seine Wenigkeit oder Vielheit erst zustandekommt, indem die Kundigen versuchen, ihm auf die Spur zu kommen, die Spuren, die er hinterläßt, dermaßen zu fassen, dermaßen zu verweltlichen, wie es das Operieren mit Begriffen wie Begrifflichem möglich macht, was schon auf die Grenzen dieser Operationen verweist, ob seine Wenigkeit oder Vielheit jemals auf nur irgend etwas angewiesen war, das Operieren mit Begriffen wie Begrifflichem existenziell not-wendig macht, ob seine Wenigkeit oder Vielheit, in irgendeiner Weise, angewiesen ist auf das Operieren mit Begriffen wie Begrifflichem, >wenn ja<, wie, >wenn teilweise<, wie weise teilen, nicht teil weise, darum gings nie, ausgeschlossen, daß es jemals darum ging, das war vollkommen ausgeschlossen, wenn es um etwas ging, dann niemals ums teil weise, sondern: wenn teilweise, wie teilweise, unter welchen Voraussetzungen sehr wohl, unter welchen Voraussetzungen absolut nicht oder doch wieder teilweise, >wenn nein<, warum nicht, ob seine Wenigkeit oder Vielheit überhaupt auf irgendeine Art beschwert war mit der Vorstellung 'der Nackte' zu sein, dem das Unbegreifliche [...], nicht der Nackte zu sein, sondern: das Nackte zu sein, das mittels Schlüsselbundbesitzerkundigen, die ja den Schlüsselbund verwalteten, zumal deren Besitzer durch ewige Abwesenheit glänzte, sämtliche Hüllen verlieren sollte, auf daß das Nackte, dem es gegeben war, vollkommen angezogen zu wirken, obzwar es in seiner Nacktheit nicht mehr zu überbieten war, endlich das Einkleidende war, das dem Nackten, dem nicht der Anfang, dem nicht das Ende, auch sämtliche Hüllen nicht fehlten, aber einige, vor allem existen z/t iell wichtige Hüllen fehlten dem Nackten, deswegen mußte der Nackte sich abgewöhnen das Nackte, zumal das Nackte den Nackten bedrohte, existen t/z iell bedrohte, zumal sämtliche Hüllen das Nackte am Nackten nur unter bestimmten Voraussetzungen bedeckten, deren eine war, daß der Nackte das Nackte erfaßte, erfaßte der Nackte das Nackte nicht, war er verloren, was ihm nicht gleich/gültig war wie es dem Nackten war, das ohne den Nackten ohne Schwierigkeiten nackt sein konnte, wobei das Nackte die Frage nackt oder nicht nackt niemals in die Zange genommen hat, in die Zange, die den Nackten in den Schraubstock zwingen >darf<, weil nun einmal in der Sprachzeichengasse der Schraubstock herrscht."
12. 08. 2005
20.53 Uhr
15. 08. 2005
23.15 Uhr
18. 08. 2005
20.34 Uhr Stufen, Treppen, Stiegen, Leitern in der Stadt des Kindes:
20.35 Uhr
20.36 Uhr
20.37 Uhr
20. 08. 2005
10.16 Uhr "Vorweg, die Dummheit hat nur drei Stufen: Dumm, dümmer, am dümmsten. Und ich bin noch lang unterwegs, um die dritte Stufe zu erklimmen. Wenn ich jetzt traurig bin, trösten Sie mich nicht, es gibt keinen Trost. Nur drei Stufen und so weit weg ist die dritte Stufe, das ist trostlos. Überholt hat mich der Gescheite und der Gescheite hat drei Stufen: Gescheit, gescheiter, am gescheitesten. Das ist furchtbar, es gibt keinen Trost, trostlos ist das, tun Sie mich, bitte, nicht trösten, es gibt keinen Trost. Und der ist schon auf der vierten Stufe, unheimlich ist das, auf der vierten Stufe, wo die Gescheitheit drei Stufen hat. Ist der Gescheite schon blitzgescheit. Wie lern ich auf meine drei Stufen, nicht einmal aufrecht kann ich auf den drei Stufen stehn, geschweige auf ihnen gehen, das möcht ich und was tu ich, ich probier, probier, doch ich komm von der Stufe dumm nicht weg, hab noch vor mir, dümmer,ach dummes Kind, wann bist du denn endlich, schlußendlich am dümmsten: Das dauert und dauert und dauert und der Gescheite ist schon längst blitzgescheit. Wahrhaftig, es gibt keinen Trost. Überrunde den Blitzgescheiten, zeig ihm, am dümmsten bin ich schon, wart, wart, wart, ich überhol dich, wart, wart, wart. Wer kann dich denn beneiden, wer kann denn zu dir aufschaun, wenn keiner es sieht, blitzgescheit bist du, und ich noch immer nicht am dümmsten. Immer bleib ich hinten, das ist schauderhaft, das kränkt das verletzt mich, ich kann mich gar nicht beruhigen, ich kann gar nicht mehr schlafen, immerzu muß ich daran denken, dumm, dümmer, am dümmsten und ich bin noch immer bloß dumm. Wie komme ich von meinem Anfang weg, wie komm ich auf die dritte Stufe, und der Gescheite ist schon blitzgescheit. Ist das nicht trostlos? Es ist trostlos. Jedes dumme Kind weiß, woher der Gescheiteste die Blitzgescheitheit hat. Gestohlen hat der Gescheite dem Blitz den Charakter, sodaß der Blitz keinen Charakter mehr hat, oberflächlich, flüchtig, substanzlos, das ist der Charakter gewesen, jedes dumme Kind weiß es, vom Blitz. Wär er länger da als oberflächlich, gewiss könnt eine Strohhüttn sich schnell verstecken, sich retten. Aber der Blitz hat seinen Charakter mitgebracht, oberflächlich, flüchtig, substanzlos. So geschwind wie der Blitz ist keine Strohhüttn, flüchtig hat sich der Blitz mit der Strohhüttn unterhalten, anzünden hat sich lassen die Strohhüttn, nicht bedenkend, sie ist ja gar kein Blitz. Substanzlos ist die Wirkung vom Blitzcharakter in der Strohhüttn geblieben, keine Spur vom Blitz und die Strohhüttn ändert sich, als wäre der Blitz nie mehr aus der Strohhüttn hinaus, nirgendwo in der Strohhüttn siehst du den Blitz und trotzdem schaut die Strohhüttn neu aus: Asche. Das ist unmöglich, die Strohhüttn ist noch da. Nun räum die Asche weg, es gibt keinen Trost, es ist trostlos. Vergiss die Strohhüttn, in der Asche kann niemand wohnen, sei froh, daß du selbst nicht bist die Strohhüttn, aber der Charakter von der Strohhüttn ist in das dumme Kind geschmissen worden: Jetzt hat das dumme Kind einen Strohhüttencharakter, wird ihn nimmer los und wenn der Blitzcharakter zum dummen Kind kommt, ist das dumme Kind nimmer dumm. Und ist nicht einmal - es ist trostlos - am dümmsten. Bevor das dumme Kind am dümmsten ist, kommt der Blitz und zündet das dumme Kind an. So oberflächlich, flüchtig, substanzlos wie der Blitzchararkter ist, kann das dumme Kind bloß hoffen, der sieht mich gewiß nicht, denn ich kann mich verstecken, aber was mach ich bloß, was mach ich bloß, wenn er mich erwischt? Wie entkomm ich dem Besuch vom Blitzcharakter, was soll ich tun, ich bin ratlos, ist das nicht trostlos? Es gibt keinen Trost."
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