06. 06. 2009

 

20.30 Uhr 

 

 

Videostills des Kamerasängers Gen Seto
von der Partitur zur Krise im Depot.
Die Kostüme à la "Marthaler als und für Arme".

 

 

20.35 Uhr 

 

 

Ohne Hilfe als Gewalt geht auch in der Krise nix.

 

 

20.37 Uhr 

 

 

Publikumschor und Fritzpunkt-Dirigatoren
in voller Aktion

 

 

20.45 Uhr 

 

 

Eine Partiturseite des zweiten Akts

 

 

20.47 Uhr 

 

 

Dem Dirigenten über die Schultern geschaut.

 

 

20.51 Uhr 

 

 

Zum Schluss: Die Dokumentation der Krise.

 

 

07. 06. 2009

 

17.54 Uhr 

 

 

Seite 1 aus dem 1. Akt der Krisenpartitur,
dem Fritzikkato (© Rainer Gruber)

 

 

17.58 Uhr 

 

 

Und zum Drüberstreuen der vom Publikumschor wiederholt fabulös praktizierte (Kommentar)Text.

 

 

11. 06. 2009

 

15.58 Uhr 

 

Ein neuer Arbeitstitel für Die Festung - Teil 4b taucht auf: 

Die Agonie der Demokratie
Eine Zwangsvorstellung

Kurzbeschreibung: Eine begehbare akustische Landschaft, ein sprechendes Gelände im Löwenhof des Renaissance-Schlosses Neugebäude mit seinen Innen- und Aussenräumen.

Ziel: die Inszenierung eines Stillstands. Ein dezidiertes Nichtgeschehen. Aufzeigen des Scheiterns von Einschwörungstechniken. Eine Mechanik installieren, die vorgibt, Alternativen anzubieten, es aber nicht tut.

Mit einem dazu passenden Fritz-Transparenttext an der Stirnwand des Löwenhofs im Schloss Neugebäude: 

“Das Zeitloch anfüllen mit Sinn? Da ist kein Sinn im Zeitloch zuhause, im Zeitloch ist das Nichts nicht zuhause, nichts ist im Zeitloch zuhause, entnehme einer nicht leichtfertig dem Zeitloch die Hoffnung, nun kommt aber er: der Aufstand der Fratze ist das. Da fehlt was, das Zeitloch hats verschluckt? Nicht einmal verschlungen hat das Zeitloch; auf das Verschlingen weist der hin, der Verdacht, haarsträubender Unsinn türmt sich im Sinn auf, da stimm noch etwas, nichts ist hier mehr Stimme und nichts stimmt mehr.” 

Where is my vote??


 

17. 06. 2009

 

20.50 Uhr 

 

Ein Verstoß gegen den Vorsatz, die eigene Arbeit öffentlich (außer in der Dokumentation hier) zu kommentieren, ist ab jetzt nachzulesen in: City_System_S, herausgegeben von Angela Heide und Pamela Bartar, Wien 2009, ArtMinutes Publishing. Nähere Informationen unter: www.artminutes.com/home/home_city_systems_.html

 

 

19. 06. 2009

 

19.02 Uhr 

 

 

Der Werkstein von Marianne Fritz
auf dem Wiener Zentralfriedhof

 

 

28. 06. 2009

 

12.55 Uhr 

 

Beginn der Textauswahl aus dem 89 Seiten langen, bislang unveröffentlichten Text Heißt du etwa Rumpelstilzchen (1994) von Marianne Fritz für die Live-Ebene des Projekts im Schloss Neugebäude. Ein Textbeispiel:

“In zugespitzten Konstellationen werden dann die inneren Implosionen der vielen auf dem Kontinent sichtbar als Leichenbergproduktion. - Wer sich auf diese >Gedankengänge< einläßt, der kann nicht mehr den Vorteil an sich ziehen, der sich mühelos aus der Dämonisierung eines Hitler oder Stalin ziehen läßt: Dieses Hin und Her zwischen “Heil Dir” und “Pfui Teufel!” hat ja noch und noch Vorteile, deswegen ist es ja so unendlich beliebt.”

 

 

 

30. 06. 2009

 

14.36 Uhr 

 

Aufgaben der Schauspieler für die Live-Ebene der Zwangsvorstellung im Löwenhof (bei gleichzeitig laufender Textinstallation):

1) mit Kommentar-Text agitieren

2) stumm liegen

3) singend entspannen

 

 

 

17.48 Uhr 

 

 

Liste für die Textauswahl aus dem Grundtext
Naturgemäß I von Marianne Fritz für die
Textinstallation der Zwangsvorstellung.