05. 05. 2005

 

23.04 Uhr 

 


Fritz und Franz am Floß und
Fritz und Franz auf Anna
- Ein schwimmender Fritzpunkt


05.05.05, 5 pm


Textmaterial:

1 Vorrede vor dem Theater
2 Haßt du Flöhe, dann ist Cetrina deine Schutzheilige
3 Erdballumspannend ist die Schlange
4 Steine schreien nicht
5 Schwarze Liebe
6 Melonen auf der Erde, Melonen auf dem Kopf
Der Sinn ist im Unsinn
(Nein.)

Alle Texte (außer 1) aus:
Marianne Fritz Naturgemäß I , 1996

Es fritzten:
Fred Büchel Susanne Hahnl Anne Mertin
unterstützt von
Markus Redl

An der Adresse Lindmayerstraße 3 auf der Donau, unter Auslassung der Flußschrift, ein, ob Gutwetter oder Schlechtwetter, jedenfalls schwimmender Fritzpunkt, erst am Floß, unter Dach, die kleinen Boote machen die größten Wellen, Travelgum ist vorsichtshalber auch dabei, und "die Leb / end / en waren koloss / al seßhaft un-d /
wollten / von ihrem völlig sinnlosen Str / ich zwis / chen zw / ei Zahlen nicht keineswegs etwas abtreten, ge / schweige frei / willig". Nach einer Stunde Umstieg auf die "Anna" und Fahrt ans andere Ufer, die Insel. Kapitän Franz läßt die Frauen einen Apfel- und die Männer einen Birnbaum pflanzen, später treibt das Boot donauabwärts, der Tower des Flughafens wird hinter der Staustufe immer deutlicher sichtbar, der Regenbogen wird ausgepackt und bei der Landung an der Lindmayerstraße 3 regnets. Vielen Dank an Franz und Fritz!

 

09. 05. 2005

 

17.57 Uhr 

 

Erstes Auftauchen des Zeitplans für In deinem Lager ist Österreich in der SdK (=Stadt des Kindes).

 

11. 05. 2005

 

17.24 Uhr 

 

Im Zentrum der Stadt des Kindes

 

12. 05. 2005

 

23.47 Uhr 

 


Das Post - Kuratorium
Den Anlaß immerzu finden, der begründen könnte, weswegen der eigene Hunger gesund ist, ist nicht leicht
Folge 4

12. Mai 2005, 19 Uhr

Sie: die Konzepte.
Wir: den Kaffee.
Nahezu geschlossene Gesellschaft.

Nähere Informationen nur vor Ort .

Kontakt:
+43 (0)699 / 11 68 56 16
stadttheaterwien@nextra.at

Eine Kooperation des Stadt Theater Wien mit Kunst- und Wissenstransfer / Institut für Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien / Univ.-Prof. Dr. Christian Reder

Das Post - Kuratorium - Abt.3.0 des Stadt Theater Wien


Auf diese email-Aussendung hin präsentieren in der Postgasse (in dieser Reihenfolge) Bert Gstettner (Tanz*Hotel), Ilse Chlan (eop), Arne Vogelgesang (Max Reinhardt-Seminar), Helga Köcher (eop), Katherina Bauer (Performerin) und Lore Heuermann (Malerin) an diesem Abend dem Post-Kuratorium und dem anwesenden Publikum (in diesem u.a. auch Ulrich Beckefeld , der so gar kein Publikum ist) sechs verschieden ausdifferenzierte Konzepte für In deinem Lager ist Österreich .

Die Entscheidungen über die eingereichten Konzepte gibts bei der letzten Post-Kuratoriums-Sitzung vor der Sommerpause, am 28. Mai 2005 um 19 Uhr.

 

16. 05. 2005

 

13.29 Uhr 

 

Weiteres Stadium des Zeitplans für die Sdk,
22. - 29.9.05. Rückwärts durch die Zeit. Die zweidimensionale Darstellung scheint dafür nicht geeignet...

 

22. 05. 2005

 

19.34 Uhr 

 

Das Fritz - Manoeuvre kommt in Sichtweite.
Geplant für den 6.6.2006 um 6 Uhr pm .

 

27. 05. 2005

 

10.47 Uhr 

 

Fundstück im Vorfeld der Fronleichnams-Sitzung des Post-Kuratoriums:

"Bekanntmachung zur Beruhigung der Bevölkerung:
Man muß eine Sitzung, ebenso wie man eine "Bekanntmachung zur Beruhigung der Bevölkerung" anschlägt, den Teilnehmern vorher ankündigen, damit sie wissen, welche Fragen diskutiert und gelöst werden sollen, und sich rechtzeitig darauf vorbereiten können. Es ist manchenorts vorgekommen, daß vor Funktionärsversammlungen keine Berichte und Resolutionsentwürfe ausgearbeitet worden waren, und erst als die Teilnehmer eintrafen, improvisierte man sie so gut es ging. Das erinnert an das Wort: "Die Truppen und Pferde sind da, doch Proviant und Futter stehen noch nicht bereit." So etwas ist nicht gut. Ist man nicht vorbereitet, soll man sich nicht damit beeilen, eine Sitzung abzuhalten."
Aus: Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung,
Peking 1972

 

28. 05. 2005

 

22.48 Uhr 

 


Das Post - Kuratorium
Ein Gelände braucht das Kreuz immer, auf dem es nicht steht; auf dem es nicht flattert
Folge 5

26. Mai 2005, 19 Uhr

Ganz geschlossene Gesellschaft.
Nur Konzept, kein Kaffee.

Nähere Informationen nur vor Ort .

Kontakt:
0699 / 11 68 56 16
stadttheaterwien@nextra.at

Eine Kooperation des Stadt Theater Wien mit Kunst- und Wissenstransfer / Institut für Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien / Univ.-Prof. Dr. Christian Reder

Das Post - Kuratorium - Abt.3.0 des Stadt Theater Wien


Die (letzte) email-Einladung fürs (diesjährige) Post-Kuratorium am Fronleichnams-Tag. Der Tag der Entscheidung. Jaja. Prozessionshaft wird mit Bibel, Fritz und Mao das Post-Kuratorium in die Versenkung geschickt, um danach in geläuterter Gestalt als Stadt Theater Wien seine Absichten für die Arbeit in der Stadt des Kindes vorzustellen. Als Kulminationspunkt eines mehrmonatigen Arbeit- und Veröffentlichungsprozesses wird ein achttägiges Lager vom 22. - 29. September 2005 in der Stadt des Kindes angepeilt. Das Nichtmerkmal im Gelände. Näheres, ja Näheres... gibt`s naturgemäß nur vor Ort. Ab 1. Juni fallweise, ab 1. Juli streckenweise, ab 1. August noch dringender und so ca. ab 1. September öffentlich in der SdK.

 

29. 05. 2005

 

21.05 Uhr 

 

Im SchauLager wird die Sozialutopie eingelagert, beschützt bis zum Zeitpunkt, an dem Mann sie wieder zu brauchen gedenkt.