12. 04. 2005

 

18.37 Uhr 

 


Ablaufschema für Das Post-Kuratorium
Folge 2

 

14. 04. 2005

 

11.47 Uhr 

 

Mit heutigem Datum Eingabe zweier Projekte des
Stadt Theater Wien für das Jahr 2006 :

Im Textgelände
Eine Ästhetik des grundsätzlichen Vergessens

sowie,
für die Auslobung der Wiener Theaterjury für Theorie im Bereich Theater und Performance:

Das Post - Kuratorium
Büro für theatrale Sofortmaßnahmen

 

 

11.52 Uhr 

 

"Man sagte früher immer, die Freie Szene könne schnell reagieren. Heute ist die Freie Szene ja derart institutionalisiert, muß lange vor Probenbeginn Konzepte machen, Förderanträge einreichen. Ich muß eigentlich schon ein Jahr früher als die Staatstheater wissen, was ich machen möchte, was mich in zwei Jahren interessiert."

Jan Linders im Gespräch mit Hans-Thies Lehmann, Theater der Zeit Januar 2005

 

 

22.41 Uhr 

 


Das Post - Kuratorium
Sie müssen bleiben - Sie können gehen
Folge 2

14. April 2005, 19 Uhr

Wir bieten (noch) :
Proberäume gratis
Aufführungsräume gratis
Strom gratis
Thema gratis
Methodendiskussion gratis
PR tw. gratis

Wir suchen :
Gegenwerte

Nähere Informationen vor Ort.

Kontakt:
0699 / 11 68 56 16
stadttheaterwien@nextra.at
http://www.fritzpunkt.at

Das Post - Kuratorium - Abt.3.0 des Stadt Theater Wien

Eine Kooperation des Stadt Theater Wien mit Kunst- und Wissenstransfer / Institut für Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien / Univ.-Prof. Dr. Christian Reder


Zur Folge 2 des Post-Kuratoriums erscheinen nach Aussendung des obenstehenden emails wieder 13 Personen, denen - nach einem kurzen "Was bisher geschah" und der Vorstellung der heute neu Anwesenden - unter dem Titel Gemeinsamkeiten folgende Kooperationsbedingungen beschrieben werden:

1. Thema: Flucht
2. Parallele Präsentation der vorzuschlagenden Projekte (damit automatisch Präsentation in verschiedenen Räumen)
3. Keine gewerbliche Nutzung

Die drei Post-Kuratoren sitzen dabei mit je einem Namensschild an einem Tisch, der den Eingang in den Seminarraum einigermaßen blockiert. Alle Ankommenden gelangen unter oben abgebildeter Tafel in den Raum. Erstmals taucht die Frage nach dem Inszenierungscharakter des Settings auf, auch das Wort "selbstgefällig" fällt.

 

16. 04. 2005

 

14.20 Uhr 

 

Wenn eine soziale Architektur unter Denkmalschutz gestellt wird, wird auch der soziale Gedanke unter Denkmalschutz gestellt?

 

 

20.48 Uhr 

 

 

20. 04. 2005

 

21.02 Uhr 

 

Eine weitere Titelvariante:

In deinem Lager ist Österreich
Eine Schwerkraft der Verhältnisse

 

25. 04. 2005

 

23.04 Uhr 

 


"In der kleinen Flußschrift bekommt das Schwindende das Gesicht des Aufscheinens, die Form des Daseins, die sich gegen das entschwundene Sosein scheinbar im dieses aufbewahrenden Sinne wendet: Gleichzeitig jedoch ist die kleine Flußschrift wie das Entlanggehen an einem Ufer, wider die Laufrichtung des Wassers, mit der kleinen Flußschrift kann folglich das Einzugsgebiet des Meeres, des Stromes, des Flusses, des Baches, des Rinnsales, der Quelle vermessen werden, jedoch >wirklich< nur >einmal<, im Augenblicke des Auftauchens, das gleichzeitg ein Eintauchen ins >Es war einmal< ist, das jedoch im gespenstischen Dasein zur steten Wiederkehr gezwungen ist, denn gespenstisches Dasein kann sich nur auf diese Weise des Daseins bemächtigen, indem es sein Sosein >noch einmal< entwirft, wenngleich dieses >noch einmal< das Entschwinden der Augenblicke in der Ewigkeit schon >hinter sich< hat, falls einer im Zeitraum den Zeitensturz riskiert, muß er wissen, sein Denkland stürzt aus dem Zeitraum eines noch sehr jungen Jahrhunderts in den Zeitraum eines 300 Jahre benötigenden Zeitraums, ein Sturz also aus dem >Es ist< ins >Es ist<, das 300 Jahre alt zu sein >scheint<, dieser höchst gefahrvolle Sturz ist in abstrakt nachvollziehenden >Zeitenstürzen< mit dem Begeriff >Annabeln< Teil des Geschichtsunterrichtes für Silbenstecher, die sich mit den Fragen der Gehschule des Geistes lehrend beziehungswiese forschend auseinandersetzen müssen, wenn sie die fatalen Folgewirkungen des nicht Abnabelnkönnens nicht münden lassen wollen im absurden >Was nicht in unserem Sinne rollt, rollt eben nicht<-Stil..."
Marianne Fritz Naturgemäß II, 1998

 

28. 04. 2005

 

19.32 Uhr 

 


Das Post - Kuratorium
Entweder Angstschweiß Ohnend oder Pluralhaft
Folge 3

28. April 2005, 13 Uhr

Das Post - Kuratorium bittet
im Rahmen des Projekts
In deinem Lager ist Österreich
am
28. April 2005, 13 Uhr
in der
Stadt des Kindes
Mühlbergstraße 7 - 9
1140 Wien
zur Führung mit em. Prof. Anton Schweighofer .

Dynamisches Szenenbild von der profunden Führung Anton Schweighofers mit am Tauschhandel Interessierten durch Gelände und Innenräume der Stadt des Kindes. Bahn frei für Konzept und Kaffee beim nächsten Post-Kuratorium.