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01. 03. 2009
12.35 Uhr
Ein zumindest akustisch brauchbares
07. 03. 2009
12.03 Uhr
"... ich wurde Zeuge, daß selbst der Mensch auf Erden etwas erfahren kann von dem, es könnte ähnlich heißen, wenn auch nicht greifen geschweige abdecken den Inhalt dessen (das Erlebnis) was eher unterdrückt wird als ausgedrückt im Wort: Glück."
09. 03. 2009
22.08 Uhr
Nachlesen, zB.:
12. 03. 2009
11.32 Uhr
"... wenn Bewegungen sehr groß sind, nehmen sie ihren Anlauf erst im Schweigen, denn große Bewegungen treten niemals groß auf, immer so, daß einer vermuten kann, lauter Zufälle türmen sich auf zum grotesken Zwischenfall, dermaßen wachsen die Leichenberge, das Versagen tritt gleich auf wie es der tut, der es überwinden wird. Von außen gesehen tritt der Gesuchte gern auf wie sein Gegenteil. Der Verfluchte."
13. 03. 2009
17.27 Uhr
Otto Dünser führt im Rahmen der "bibliotheca total" des Augarten Wien durch die Wohnung von Marianne Fritz.
17.32 Uhr
Und ein Blick in einen Versuchsordner.
15. 03. 2009
17.58 Uhr
Ein Ballspielhaus in Wien (noch ein
17. 03. 2009
21.04 Uhr
Auch in einem Ballspielhaus...
18. 03. 2009
22.11 Uhr
Der erste Schritt des Projekts Die Festung - Teil 4 als öffentliche Aufdeckung der Unmöglichkeit, Musiktheater als Gattung überhaupt denken und machen zu können (und damit als Infragestellung dieses Genres; welch Chuzpe...): Es hat nichts genützt Oder nennen wir es doch gleich: Die Partitur zur Krise Zeitpunkt jedenfalls: Juni 2009. Passender Ort: Depot.
20. 03. 2009
12.05 Uhr
"Es geht natürlich um die Tendenz, den Sozialdarwinismus mit aller Ungeniertheit und nicht einmal mehr schamvoll verschleiert nicht nur "gesellschaftsfähig" zu "formen", schlimmer: Sogar Rechts"geschichte" soll der Sozialdarwinismus werden, zukünftiges Rechtsverständnis, heutiges Recht. Geltendes Recht. Unglaublich. So besehen ist die Kulturbudgetfrage natürlich zu Gunsten der Spektakelwelt "auszulegen", zumal doch fraglich ist, ob diese Art "künftige Elite": etwas verkraftet, was jenseits der eigenen "Auserwähltheit" ist. Kaum.- Raffgier einer Minderheit, die sich tollkühn erdreistet, ein ökonomisches System, es ist das kapitalistische, - hemmungslos, schrankenlos - mit dem tatsächlichen Menschen in seiner Mehrdeutigkeit, in seiner Vielfalt, in seiner Verschiedenheit, in seiner kreatürlichen "Verletzlichkeit", zur Zusammenschau zu zwingen, um sie zu entzweien, Krieg des Reichtums gegen die viel zu "geschützten" Vielen, auf jeder Ebene, in diesem hier nur angedeuteten Zusammenhang wird die Frage natürlich virulent: Was nicht schneller Verwertungsgeschichte unterworfen werden kann, überflüssig ist es nicht? Jadoch! Alles ist überflüssig, gar alles, was Kosten verursacht und "nichts" bringt. "Das" ist aber das Geheimnis der Kunst: Wer Kunst zum Manövriermassenlieferanten etc. degradieren möchte, der bekommt dann "die Kunst", die er "verdient". Kunst muß widerspenstig sein, sie kann gar nicht anders. Kunst muß sich in letzter Instanz auch gegen jene durchsetzen, die noch und noch Raster zur Verfügung hätten, um zu wissen, wie "man" zu seinem "Publikum", wie "man" zu seiner Manövriermasse kömmt, wie "man" schreiben "darf" und wie "keinesfalls".- Wer gegen totalitäre Ansätze, Rutschbahnen, wer gegen diktatorische Vollkommenheitsgebote, wer gegen Effizienzgott anbetende Apostel allergisch ist, ich bin das zweifellos, wird zwangsläufig so nebenbei vollkommen "vergessen", was ich nicht vergessen "sollte". Ökonomische Zwänge haben mit Bücherverbrennungen etwas gemein: Eingriff in die Wirkungsgeschichte von Menschen, die scheinbar mit "Kunst" nichts, aber auch gar nichts gemein haben müssen. Eingriffe katastrophaler "Natur".- Als Künstlerin fühle ich mich also dem Überflüssigen verpflichtet. Dem Ausrottbaren. Dem Vernichtbaren. Dem Wesen, dem alles geschehen kann, wenn es nicht zeitgemäß "funktioniert". Auf dieser Rutschbahn sind "wir", ausnahmslos alle, schonlängst unterwegs.- Daß unsere Re"gier"ung davon nichts bemerkt, nunja." Textprobe aus einem (naturgemäß abgelehnten) Antrag für das Robert-Musil-Stipendium 2005-2008 von Marianne Fritz vom 29. März 2005
25. 03. 2009
17.06 Uhr
"Das Gleiche ruht sich unheimlich im Verschiedenen aus. Das Verschiedene ruht sich unheimlich im Gleichen aus."
31. 03. 2009
19.04 Uhr
Charakter der Partitur zur Krise: Ständiges Kollabieren der Einzelteile dieser (Lecture) Performance, dann wieder ein Versuch, bis zum erneuten Kollaps: ein Musiktheaterkollaps eben. Zumindest teilweise in Form einer offenen Partitur, bei der nicht festgelegt wird, wie und wie lange etwas zu hören sein wird. Die Brechungen der Partitur beruhen auf höchst gefährdetem Können, auf Schauspielern, die sich übernehmen, mithin auf Inkompetenz. Teilnehmer: Chor, Dirigent, drei Sprecher und ein professioneller Kamerasänger. Dieser Kamerasänger ermöglicht mit seinem live aufgenommenen Bildmaterial eine Kritik der benutzten Formen und des Dokumentationsvorgangs selbst noch innerhalb der Performance.
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